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Allgemein

[öffentl. Kirchengemeinderatssitzung] am 23.04.2026

 

Titel: wehingenEvang. Kirchengemeinde
Wehingen

Finkenweg 12

78564 Wehingen

 

 

 

07426/7186

pfarramt.wehingen@elkw.de

Herzlich laden wir zur Sitzung des Kirchengemeinderates ein 

am Donnerstag, 23.04.2026 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal ein.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

 

Öffentlicher Teil

Top 1

19:30 Uhr

Begrüßung

Andacht

Top 2

Festlegung und Ergänzung der Tagesordnung

Top 3

Öffentliches Protokoll der letzten Sitzung vom 23.03.2026

Top 4 

 

 

 

 

 

 

a. Gemeindeleben: Mitteilungen und Anregungen 

 

b. Rückblick:  

  • Goldene Konfirmation 29.03.2026 
  • Passions- und Ostergottesdienste, Gründonnerstag, Osternacht
  • Vorbereitungstreffen zum ökumen. Pfingst-Montags-Gottesdienst am 13.04.2026 
  • Gemeindewanderung 19.04.2026 
  • Konfi-Anmeldeabend am 21.04.2026; Konfirmanden-Vorstellung beim Gottesdienst im Grünen
  • Kirche Kunterbunt

c. Ausblick: 

  • Gemeindebrief 
  • MA-Dank mit anschließendem Mittagessen 26.04.2026  
  • Konfirmation 09.+10.05.2026: Wer spricht ein Grußwort? Wer macht Fotos?
  • Pfingstmontag 25.05.2026
  • ökumenische KGR-Sitzung am 09.06.2026 – Themen? 
  • Jahresplanung 2026: Pfrin. Kommer hält an Himmelfahrt einen GD auf dem Klippeneck. Am 18.10.2026 Männersonntag mit Pfr. Leibold (Kanzeltausch Rietheim). Tischtennis-Turnier im Herbst terminieren. Jahresplanung steht im DGM bei KGR 2026 Allgemeines
  • Planung Gottesdienst im Grünen vor den Sommerferien an der Skihütte

Top 5 

Rückblick und Weiterarbeit am KGR-WE 

  • Aufgaben im KGR: Padlet und Tischvorlage von letzter Sitzung 
  • Visionen und Prioritäten erarbeiten 

 

Top 6 

Ø  KGR-Dienste: Planung GD 2026 (Churchtools

Top 7 

Bauausschuss:   

  •  

Top 8 

Informationen aus Ausschüssen, Distrikt und Kirchenbezirk 

  •  

 

Top 9 

Sonstiges 

  •  

 

 

 

 

 

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Über den Kirchturm hinaus

22.04.2026 Frauen.Wirken

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Über den Kirchturm hinaus

14.04.2026 Frauen.Wirken

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Gedanken zum Sonntag

Palmsonntag

Liebe Mitchristen!

Heute am Palmsonntag feiern wir Konfirmationsjubiläum., endlich ist es so weit. Wie ging es Ihnen, den Konfirmationsjubilaren, damals damit am Tag ihrer Konfirmation? Lange hatten sie sich vorbereitet auf dieses Fest, ein ganzes Konfirmandenjahr lang. Dann endlich kam ihr großer Tag – damals im Jahr 1956, 1966, 1976 oder 2001. Endlich ist es so weit. Festliche Musik erklingt. Die Verwandten und alle, die im Gottesdienst sind, stehen auf. Sie als Konfirmanden ziehen feierlich in die Kirche ein, zusammen mit Ihrem Pfarrer: Pfarrer Karnowski, Pfarrer Autenrieth, Pfarrer Bender und Pfarrer Binder waren das damals hier in Wehingen. Erinnern Sie sich noch daran, wie das war? Ein besonderer, ein feierlicher Moment war das damals ganz sicher für Sie. Ja, es ist etwas ganz Besonderes, so im Mittelpunkt zu stehen.

Heute feiern wir Ihr Konfirmationsjubiläum. Heute, 25, 50, 60 oder sogar 70 Jahre nach Ihrer Konfirmation, sind Sie mit einigen ihrer Mitkonfirmanden von damals wieder diesen Weg durch die Kirche gegangen, bis ganz nach vorne unter den feierlichen Klängen der Musik: 27 Konfirmanden waren Sie bei Pfarrer Karnowski am 25. März 1956.  Kalt war es damals in der Fronhofer Kirche. Der heutige schneereiche Märzsonntag erinnert uns an die kalten und langen Winter, die wir früher hier auf dem Heuberg hatten. Vielleicht hat Pfarrer Bender vor 50 Jahren deswegen die Konfirmation am 7. Juni gefeiert- ein ungewöhnliches Datum, an dem er insgesamt 43 Konfirmanden konfirmiert hat, in zwei Gruppen, getrennt nach Ortschaften. Und alle haben denselben Konfirmationsspruch bekommen, den Zuspruch von Gott: „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein.“ (1. Mose 12,2) Vor 25 Jahren gab es 35 Konfirmanden in unserer Gemeinde. Pfarrer Binder hat sie in zwei Gruppen unterrichtet und an zwei Sonntagen konfirmiert. Am 6. und am 13. Mai haben Sie damals Konfirmation gefeiert. Und auch unsere Diamantenen Konfirmationsjubilare, die an anderen Orten konfirmiert wurden, werden sich sicherlich noch gut erinnern an den Tag ihrer Konfirmation.

Ich denke noch einmal an den Konfirmationsspruch von Ihnen, den goldenen Konfirmanden: „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein.“ Der Segen ist ja das Kernstück der Konfirmation. Wenn alle Katechismustexte aufgesagt sind, und die Anspannung, ob alles klappt oder ob man beim Aufsagen stecken bleibt, langsam weicht- dann kommt der Segen. Ganz bestimmt erinnern Sie sich noch daran, wie Sie an Ihrer Konfirmation vorne am Altar auf der Kniebank gekniet sind und Ihr Pfarrer Ihnen zum Segen die Hand aufgelegt hat. Das bleibt in Erinnerung- mehr als die Worte, die Ihr Pfarrer dazu gesprochen hat.  Denn solche Rituale sagen oft mehr als viele Worte. Weil wir dabei noch auf einer ganz anderen, viel tieferen Ebene angesprochen werden, wenn Gottes Nähe für uns auch körperlich spürbar wird.

Gottes Nähe wird spürbar in der Wärme der Hand, die mich berührt und segnet. Nähe und persönliche Zuwendung, die körperlich spürbar wird. Davon erzählt auch der Predigttext für den heutigen Palmsonntag (Markus 14, 3-9). Da ist eine Frau, die Jesus körperlich nahekommt. Sie salbt seinen Kopf mit Öl. Eigentlich ist Jesus gerade mit Anderem beschäftigt. Er ist bei Jemanden zum Essen eingeladen. Offen und einladend für alle ist das nun absolut nicht. Man könnte sich vorstellen, an der Tür hängt das Schild: Geschlossene Gesellschaft. Aber diese Frau traut sich, durch diese Tür zu gehen. Sie geht zu Jesus. Auch wenn es für sie so aussehen muss, als ob das eine verschworene Gemeinschaft ist, die ihn da umgibt.

Sie kommt mit ihrer Parfümflasche. Kostbares Nardenöl ist da drin. Das war weit und breit das teuerste Duftöl, das es damals gab. 300 Silbergroschen ist es wert, erfahren wir. Das war damals das Jahreseinkommen eines einfachen Arbeiters. Das Jahreseinkommen! Das muss man sich vorstellen. Und dieses Geld verbrennt sie einfach, wirft es zum Fenster raus, leert es Jesus über den Kopf. Komplett, die ganze Parfümflasche. Alles auf einmal, in einem Schwall. Sie bricht den Flaschenhals auf, der seinen kostbaren Inhalt sonst nur tröpfchenweise preisgeben würde. Kein Wunder, dass sich da Widerstand regt: Das Geld hätte man doch besser den Armen geben sollen!

Ich finde, dieser Einwand wiegt schwer. Kriege und Handelsblockaden verhindern, dass Lebensmittel in die armen Länder kommen. In Afrika verhungern die Menschen.  Und auch in unserem Land wird es für die Menschen, die wenig haben, immer schwieriger bei den steigenden Preisen, die wir haben.  Jeden Tag müssen sie schauen, wie ihnen das Geld reicht zum Lebensnotwendigen. Arme habt ihr allezeit, sagt Jesus in unserem Predigttext. Das ist die traurige Wahrheit, bis heute. Ich finde es wichtig, dass wir gerade in dieser schwierigen Zeit die Armen nicht vergessen. Ich denke an die sozial Schwachen, die auf den Tafelladen in Trossingen angewiesen sind. Dort fehlt es an Grundnahrungsmitteln, denn die Zahl der Bedürftigen steigt. Vielleicht können Sie ja helfen mit einer Spende.

Arme habt ihr allezeit, sagt Jesus. Und er weiß auch: Die Armen sind darauf angewiesen, dass wir ihnen Gutes tun. Das ist wichtig. Aber die Sorge um die Armen soll uns nicht den Blick verstellen für das Besondere und Einzigartige. Auch die vielen anderen Sorgen, die wir uns jetzt in dieser Krise machen, sollen uns diesen Blick nicht verstellen. Mich habt ihr nicht allezeit, sagt Jesus. Er weiß, was ihn erwartet – Folterqualen, Schmerzen und Tod. Er weiß, diese Frau salbt ihn zu seinem Begräbnis. Im Blick auf all das Schwere, was er zu erleiden hat, gönnt Jesus sich diesen besonderen Moment der persönlichen Zuwendung. Er genießt die Nähe dieser Frau und den wunderbaren Duft ihres kostbaren Öls.

Jesus macht dieser Frau keine Vorwürfe. Er bezieht Position für diese Frau. Für ihn ist das, was diese Frau macht, eine gute Tag- eine Wohltat, die gut tut; nicht nur ihm, sondern allen, die in diesem Raum sind und diesen Duft riechen können. Und es ist eine gute Nachricht, die diese Frau damit verbreitet: Jesus Christus ist der Gesalbte Gottes- sichtbar für alle, die es sehen wollen, hörbar für alle, die es hören wollen. Das Evangelium, die Gute Nachricht von Jesus Christus, wird davon erzählen und damit auch von dieser Frau mit ihrer guten Tat. Sie hat Jesus geehrt. Sie hat ihm Nähe und Zuwendung geschenkt. Sie hat sich zu ihm gestellt, als er heimlich schon zum Tod verurteilt war.

In der guten Tat dieser Frau leuchtet auf, wie Gott selbst zu uns Menschen steht: Am Ende steht Ostern- nach dem Weg durchs tiefe, dunkle Tal der Leiden und des Todes. Am Ende steht Leben- Leben mit Gott und mit Jesus Christus, seinem Gesalbten. Nach diesem Christus sind wir auch Christen genannt: Gesalbte- konfirmiert zum Tun von guten Taten.

Ihre Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer

 

 

 

 

 

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Gedanken zum Sonntag

Judika

Predigt zum Sonntag Judika, 22. 03. 2026

Liebe Mitchristen!

„Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir (Hebräer 13, 12-14). Wir hören diese Bibelworte mit beinah zweitausend Jahren zeitlichem Abstand. Und doch sind sie auch heute wieder erschreckend aktuell. Wie neueste Statistiken belegen, sind Christen die am stärksten verfolgte religiöse Gemeinschaft der Welt. In über 150 Ländern sind sie Zielscheibe von Diskriminierung und gezielten Angriffen- vor allem in Nordkorea, Afghanistan, Somalia und Libyen. Und auch hierzulande weht den Christen zunehmend ein rauer Wind entgegen. Ein Kreuz hängt an der Wand in öffentlichen Gebäuden? Es gibt Religionsunterricht in den Schulen? Was uns früher selbstverständlich war, wird zunehmend in Frage gestellt. Christliche Werte wie die Nächstenliebe und der Schutz für Schwache und Hilfsbedürftige verlieren an Bedeutung in unserer Gesellschaft. Der Ton wird rauer und unbarmherziger. Die Angst, zu kurz zu kommen, wächst, und wird von radikalen Parteien mit ihren einfachen Parolen schamlos ausgenutzt. 

Als Christen leben wir sozusagen im Exil- auch in dem Sinn, dass wir eine Hoffnung haben, die über diese irdische Welt hinausgeht. Eine Hoffnung, die bleibt- auch wenn die beiden großen Kirchen in unserem Land an Mitgliedern verlieren und an Bedeutung. „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ So sagt es der Predigttext aus dem Hebräerbrief. Wir haben in dieser Welt keine Garantie darauf, dass alles so bleibt, wie es ist. Stattdessen sind wir unterwegs auf der Suche nach dem, was unserem Glauben Hoffnung und Zukunft gibt.

Als Christen haben wir eine Hoffnung, die über diese Welt hinausgeht. Das heißt nicht, dass es uns egal ist, wie es in dieser Welt gerade zugeht. Die christliche Hoffnung ist keine Vertröstung auf ein Jenseits, wie uns Christen immer wieder vorgeworfen wurde und wird. Ja- wir haben diese Hoffnung auf Gottes neue Welt, in der einmal alles gut werden wird. Und wir halten fest an dieser Hoffnung. Aber im Sinne Jesu Christi können wir nur dann an dieser Jenseitshoffnung festhalten, wenn wir schon im Hier und Jetzt anfangen, diese Hoffnung zu leben und in die Tat umzusetzen.

Das zeigt die Geschichte von den beiden Jüngern Jakobus und Johannes (Markus 10, 35-40). Jakobus und Johannes haben eine Jenseitshoffnung, die nicht im Sinne Jesu ist: In Gottes neuer Welt, in seiner Herrlichkeit wollen sie neben Jesus Christus sitzen. Neben seinem Thron im Himmel sollen noch einmal zwei Throne für sie stehen- einer rechts von Jesus und einer links von ihm. Eine sehr diesseitige Jenseitshoffnung ist es, die Jakobus und Johannes da haben. Da geht es um Macht und um Einfluss. An der Schaltstelle der Macht wollen diese beiden in Gottes Himmelreich sitzen- direkt neben Jesus. Aber so ist es nicht in Gottes neuer Welt. So soll es auch unter uns Christen in dieser Welt nicht sein. Sondern: „Wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ (Markus 10, 44-45)

Die beiden großen Kirchen in unserem Land verlieren an Mitgliedern und an Bedeutung. Aber ist es denn wirklich unsere Aufgabe als Kirche, hier in dieser Welt an den Schaltstellen der Macht zu sitzen, einflussreich und mächtig zu sein? Geht es nicht vielmehr darum, einen Gegenpol zu setzen gegen die weit verbreitete Meinung, dass Einfluss, Macht und Geld das Einzige ist, was im Leben zählt? Dem haben wir als Christen etwas entgegenzusetzen, auch -ja vielleicht sogar gerade- wenn unser Einfluss und unsere Macht in dieser Welt schwinden: Die christliche Überzeugung, dass jeder Mensch seine eigene Würde und seinen eigenen Wert hat. Auch die Pflegebedürftigen. Auch die Kranken und Behinderten. Als Christen sehen wir sie nicht als Kostenfaktor. Wir sehen sie als Menschen mit Würde und Wert.

„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Im Glauben leben heißt auch: sich in Bewegung setzen. Neue Wege suchen, wie wir mit den Herausforderungen unserer Zeit leben können. Und dabei nicht den Mut verlieren, sondern auf Gott vertrauen. Er ist unsere Zukunft. Auf den ersten Seiten der Bibel ist von einem Mann und einer Frau die Rede, die den Aufbruch wagen (1. Mose 12, 1-6). Abraham und Sara verlassen ihre Heimat, ihre Familie, ihre Gewohnheiten. Sie wagen den Aufbruch in die Fremde. Interessant ist dabei, dass gerade dieser Mann zum Urvater des Glaubens wird. Abraham weiß genauso wenig wie Sara, was sie erwartet. Einzig im Vertrauen auf Gott begeben sie sich auf den Weg. In ihrem Herzen die Zuversicht, dass Gott mit ihnen ist. Das reicht ihnen. Das ist ihre Hoffnung. Darauf setzen sie ihr Vertrauen. Das macht sie stark und selbstgewiss. Da ist es egal, wo und wie sie ankommen werden. Ihr Glaube, ihr Vertrauen zu Gott setzt sie in Bewegung.

Machen wir uns hoffnungsvoll auf und suchen wir nach der zukünftigen Stadt – in einer Welt, in der neue Formen des christlichen Miteinanders nötiger werden denn je. In einer Zeit, die uns vor ungeahnte Herausforderungen stellt – und die größte Herausforderung ist wohl die, dass wir die Hoffnung nicht sinken lassen. Aus der Erstarrung aufbrechen, sich für unsere Mitmenschen stark machen, Trost und Hoffnung verbreiten, sichtbar unseren Glauben leben. All das ist jetzt mehr gefragt denn je.

Unsere christliche Hoffnung trägt auch in schwierigen Zeiten. Sie ist keine Schönwetter-Hoffnung. Sie ist gegründet in Jesus Christus, der alles Elend und Leid der Welt auf sich genommen hat. Und das nicht als allmächtiger Strahlemann, der über dem allen drübersteht. Sondern als einer, der das Elend und Leid versteht, weil er es selber durchgemacht hat. Draußen vor dem Tor der Stadt hat er gelitten, hat er sein Blut vergossen am Kreuz, verachtet und verspottet. Er lässt uns nicht im Stich, egal was kommt. Zu ihm können wir kommen mit unseren Gebeten, gerade auch in schweren Zeiten. Er versteht, wie es uns geht.

Vertrauen wir einem Gott, bei dem Leid und Tod nicht das letzte Wort haben. Jesus Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene steht für den neuen Weg, der nicht stehen bleibt bei Althergebrachtem. Aus unserem Glauben an Gott sind wir aufgefordert, nach dem Guten zu streben und darin Jesus nachzufolgen. Wir können das, weil wir glauben dürfen, dass wir auf dem Weg in die zukünftige Stadt sind. Im Vertrauen auf Jesus Christus, der nicht so bleiben wollte, wie er war und der nicht alles beim Alten belassen wollte, können wir getrost in die Zukunft blicken.

Ihre Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer

 

 

 

 

 

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Über den Kirchturm hinaus

28.03.2026 Mit leichtem Gepäck

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Allgemein

[Tagesordnung zur Kirchengemeinderatssitzung] 23. März 2026

 

 

wehingen 

 

Herzliche Einladung zur Sitzung des Kirchengemeinderates

am Montag, 23.03.2026 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal ein.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

 

Öffentlicher Teil

Top 1

19:30 Uhr

Begrüßung

Andacht

Top 2

Festlegung und Ergänzung der Tagesordnung

Top 3

Öffentliches Protokoll der letzten Sitzung vom 24.02.2026

Top 4 

 

 

 

 

 

 

a. Gemeindeleben: Mitteilungen und Anregungen 

Ø  

b. Rückblick:  

  • Konfi-Samstag 28.02.2026 in Rottweil 
  • Atempause am 01.03.2026 
  • Weltgebetstag am 06.03.2026 
  • Konfi-3-Abschluss 14./15.03.2026 

 

c. Ausblick: 

  • Gemeindebrief 
  • Goldene Konfirmation 29.03.2026 
  • Passions- und Ostergottesdienste, Osternacht 04.04.2026 
  • Vorbereitungstreffen zum ökumen. Pfingst-Monats-Gottesdienst am 13.04.2026 
  • Gemeindewanderung 19.04.2026 
  • MA-Dank mit anschließendem Mittagessen 26.04.2026  
  • ökumenische KGR-Sitzung am 09.06.2026 – Themen? 
  • Konfi-Anmeldeabend am 21.04.2026; Konfirmationstermin 2027 
  • 75jähriges Jubiläum unserer Kirchengemeinde 2028 

 

Top 5 

Rückblick und Weiterarbeit am KGR-WE 

  • Padlet strukturieren, mit Namen ergänzen 
  • Visionen und Prioritäten erarbeiten 

Top 6 

Ø  KGR-Dienste: Planung GD 2026 (Churchtools

Top 7 

Bauausschuss:   

  • Bericht von der konstituierenden Sitzung am 17.03.2026 
  • Stand der Dinge Bauprojekt Kirchensanierung 
  • Oikos-Info-Termin 

Top 8 

Informationen aus Ausschüssen, Distrikt und Kirchenbezirk 

  • Bericht von der Bezirkssynode am 13.03.2026 
  • Kooperationsvertrag Jugendarbeit 
  • Bericht Jugendausschuss vom 11.03.2026 

Top 9 

Sonstiges 

  • Homepage 
  • DGM-Webportal: Haben alle KGRs jetzt Zugang? 
  • Besteck von Gosheim ist wieder aufgetaucht. 

 

 

 

 

 

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Gedanken zum Sonntag

Lätare

Predigtgedanken aus dem Familiengottesdienst zum Abschluss von Konfi 3 am Sonntag, 15.03.2026

Liebe Mitchristen!

Heute feiern wir den Sonntag Lätare. Lätare bedeutet: Freut euch! Freude mitten in der Passionszeit, wo wir an das Leiden und Sterben von Jesus Christus denken? Manchmal liegen Freud und Leid ja nahe beieinander. Die Konfi 3-Kinder haben sich dazu gestern drei kleine Anspiele überlegt, in dem sie von eigenen leidvollen Erfahrungen erzählen, und wie man in solchen Situationen wieder zur Freude finden kann. Wirklich vielfältige Situationen habt ihr uns vorgespielt- Danke! Ja, ganz verschiedene Gründe gibt es dafür, dass wir Trost brauchen: Hinfallen und das Knie ist aufgeschürft, geärgert werden von einem anderen Kind. Beim Fußball oder beim Musizieren zu merken: Es klappt nicht so, andere machen es besser, sind größer oder geübter. Schön, dass ihr Kinder euch dazu auch überlegt habt, wie das dann wieder gut werden kann in so einer Situation, und was es dazu braucht: Ein paar aufmunternde Worte, ein Pflaster auf dem Knie- das sprichwörtliche Trostpflaster eben- eine helfende Hand. Aber das braucht es eben auch, und das habt ihr uns auch gezeigt mit euren Anspielen: Man muss sich auch mit dem Problem selbst auseinandersetzen, das jemanden traurig gemacht hat, und versuchen, es aus der Welt zu schaffen: Sich wieder vertragen, wenn man sich gestritten hat; sich entschuldigen, wenn man zu jemandem gemein war. Dann wird es wieder gut.

Dann sind wir getröstet. Und noch etwas Anderes habt ihr euch gestern bei unserem Konfi 3- Treffen überlegt: Wer tröstet euch, wenn ihr traurig seid? Ganz oft ist das eure Mutter. Schön, dass ihr eure Mütter heute auch mitgebracht habt. So wie eine Mutter ihr Kind tröstet, so will uns auch Gott trösten, wenn wir traurig sind oder verletzt oder wütend: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet,“ sagt Gott in der Bibel (Jesaja 66, 13) Aufgeschrieben hat diesen Spruch ein Mann, der in der Bibel den Namen Jesaja hat. Jesaja sitzt an einem Ort, von wo er die ganze Stadt Jerusalem überblicken kann. Jesaja erinnert sich: Früher war Jerusalem eine schöne Stadt, mit hohen Stadtmauern, großen Stadttoren und schönen Häusern. Aber dann kam der Krieg, und alles ging kaputt. Viele Menschen wurden aus der Stadt Jerusalem vertrieben. Erst nach vielen, vielen Jahren konnten sie wieder zurück. Aber in Jerusalem war nichts mehr so wie früher. Und es war schwer, die Stadt wieder aufzubauen, wenn man nichts hatte: Seht ihr die vielen Häuser, die immer noch kaputt sind, sagte Jesaja, und eine Träne rollte aus seinem Auge. „Keiner kann in ihnen wohnen. Die Dächer haben riesige Löcher, die Wände sind eingestürzt und die Türen fehlen. Ach, es ist so traurig, das alles so kaputt ist.“

Bei Jesaja sitzen viele Menschen- Männer, Frauen und Kinder. Sie hören ihm zu. Jesaja hat ihnen schon oft von Gott erzählt. Sie sind ja alle noch nicht lange wieder hier in der Stadt. Da tut es gut, so nahe beieinander zu sitzen. Denn sie haben eine schwere und gefährliche Zeit hinter sich: Sie waren getrennt voneinander, wurden von Feinden verfolgt, hatten große Angst, Hunger und Durst. Ach je! Noch einmal seufzt Jesaja tief. Dann kommt auf einmal ein Lächeln in sein Gesicht: Aber wir sind hier! Und schaut mal- dort drüben sind schon einige Häuser wieder aufgebaut. Wir haben unsere Stadt zurück! Auf einmal springt Jesaja auf und reißt die Arme in die Höhe: „Freut euch mit Jerusalem!“ ruft er. „Jubelt in der Stadt, alle die ihr sie lieb habt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr über sie traurig wart.“ (Jesaja 66, 10) Jesaja setzt sich wieder hin und sagt: Ich erzähle euch jetzt, was Gott uns versprochen hat (Jesaja 66, 11): Wie Babys, die an der Brust der Mutter saugen so sollen wir uns ab jetzt wieder in unserer Stadt fühlen: Satt, warm und sicher. Genau so hat Gott es zu mir gesagt: „Wie einen Strom leite ich den Frieden in die Stadt und den Reichtum der Völker wie einen rauschenden Bach.“ (Jesaja 66, 12) Und trösten will ich euch (Jesaja 66, 13). Trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet: Auf dem Arm tragen, auf den Knien schaukeln. Festhalten, bis es euch wieder gut geht und ihr wieder fröhlich sein könnt. Ja, trösten, wie eine Mutter tröstet, das kann Gott. Es wird uns wieder gutgehen, hier in unserer geliebten Stadt Jerusalem.

So sagt es Jesaja damals den Menschen in der zerstörten Stadt Jerusalem. Auch wenn das Leben dort wirklich traurig war, Jesaja konnte sich auf einmal freuen. Gott hat den Jesaja getröstet- wie eine Mutter, die ihr Kind tröstet. Und die Freude von Jesaja ist ansteckend. Alle haben sich auf einmal mitfreuen können- obwohl ihre Stadt immer noch kaputt war, und es noch ganz lange gedauert hat, bis alles wieder ganz war. Aber die Menschen wussten: Gott ist da. Gottes Liebe strömt in unser Herz, wie das Wasser von einem Bach. Wir sind nicht mehr allein. Gott ist bei uns. Darauf können wir uns verlassen- auch heute: Jesus ist bei uns. Bevor er am Kreuz gestorben ist, hat Jesus seine Jünger getröstet und hat ihnen das Abendmahl geschenkt. Immer, wenn wir Abendmahl feiern, denken wir daran und wissen: Jesus ist für uns da.

Ihre Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer

 

 

 

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Über den Kirchturm hinaus

09.03.2026 Fehler als Dünger für Entwicklung

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Gedanken zum Sonntag

Evang. Fastenaktion

Predigt vom Sonntag, 1. März 2026 zur evang. Fastenaktion „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“

Liebe Mitchristen!

„Liebe ist alles.“ So heißt es in einem Lied der Band Rosenstolz. Und doch gibt es Streit- diese Härte, diese Unerbittlichkeit. Ein Streitgespräch, und keine Versöhnung in Sicht. Ja, so unversöhnlich ist unsere Welt geworden, dass oft nicht einmal mehr Streitgespräche geführt werden, sondern nur eisiges Schweigen herrscht. Ja, so unversöhnlich ist unsere Welt geworden, dass oft nicht einmal mehr Streitgespräche geführt werden, sondern nur eisiges Schweigen herrscht. So unversöhnlich, dass der Diplomatie nichts mehr zugetraut wird, sondern nur noch die Waffen sprechen. Schon wieder gibt es einen neuen Krieg in der Welt: Angriff auf den Iran. Und die iranischen Gegenschläge lassen in dieser Logik des Krieges natürlich auch nicht auf sich warten. Die Verhandlungen, die vorher geführt wurden, erscheinen da einmal mehr wie eine Farce.

Wir als Christen sind gerade in der Fastenzeit, dieses Mal zeitgleich mit unseren muslimischen Mitmenschen, die gerade Ramadan haben. „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ Das ist das Motto der diesjährigen Fastenaktion der evangelischen Kirche. Ein Motto, das irgendwie aus der Zeit gefallen erscheint: Ohne Härte, mit Gefühl, Mitgefühl? Wie passt das in unsere Zeit, in der die Waffenindustrie boomt und Aufrüstung und militärische Härte als unumgänglich angesehen werden? Wie passt das in unsere Zei, wo jeder in seiner eigenen Blase, in seinem Elfenbeinturm lebt, und das Verständnis für anders Denkende und anders Lebende immer geringer wird? Wie passt das in unsere Zeit, in der rechte Parolen und Parteien wieder salonfähig geworden sind?

Der hannoversche Landesbischof und Botschafter der evangelischen Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“ meint dazu: „Die Fastenzeit ist eine Unterbrechung des Gewohnten. Sie öffnet neue Türen.“ Türen zu uns selbst, zu unseren eigenen Gefühlen: Freude und Trauer, Wut, Angst und Ekel. Jeder Mensch hat diese Gefühle. So hat Gott uns geschaffen. Wie geht es mir mit meinen Gefühlen? Kann ich sie spüren? Oder sind sie auf stumm geschaltet- weil sie mir aberzogen wurden, weil sie unerwünscht sind oder peinlich? Ja, Gefühle wie Wut oder Angst möchten wir lieber vor anderen nicht zeigen, oft nicht einmal vor uns selbst. Aber das Problem daran ist: Unsere Gefühle lassen sich nur insgesamt auf stumm schalten, nicht jeweils einzeln. Wir können nicht die Wut und die Angst, die tief in uns drinstecken, auf stumm schalten, aber bei der Freude drehen wir den Lautstärkeregler hoch. So funktioniert unsere Seele nicht. Denn Gott hat uns alle unsere Gefühle geschenkt, damit wir sie wahrnehmen und auf sie achten.

So wollen wir mit Gefühl durch diese Fastenzeit gehen- mit der Achtsamkeit für das, was unsere Gefühle uns sagen wollen. Mit Gefühl- das kann man in zwei Worten schreiben oder nur in einem Wort: Mitgefühl heißt das Wort dann. Mit Gefühl oder Mitgefühl- beides gehört zusammen. Denn nur wenn ich auf meine eigenen Gefühle achte, kann ich auch mit anderen Menschen mitfühlen: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Lukas 10,27) So hat es Jesus dem Schriftgelehrten ans Herz gelegt, der ihm gefragt hat, wie er in den Himmel kommen kann. Mitgefühl ist da gefragt: Mit dem anderen mitfühlen. Aber mit wem denn genau? Es gibt so viele Menschen auf der Welt. Da kann ich nicht mit allen mitfühlen. Das würde mich überfordern; kein Mensch kann das schaffen bei all dem Leid und Elend auf dieser Welt.

Aber treten wir deswegen nicht in die Falle, unser Mitgefühl komplett auf stumm zu stellen. Lassen wir uns nicht verhärten, damit die Welt nicht noch härter wird. Es stimmt eben nicht, dass wenn jeder sich selbst der Nächste ist, auch an jeden gedacht ist. Jeder von uns wird in seinem Leben irgendwann einmal eine Situation erlebt haben oder erleben, wo er darauf angewiesen ist, dass andere mitfühlen mit ihm. Diese Woche hat mir jemand erzählt von einem Jungen hier in Wehingen, der schwer mit dem Fahrrad gestürzt ist, mit Knochenbrüchen. Da liegt dieser Junge auf der Straße und erlebt, wie mehrere Autos an ihm vorbeifahren, ohne anzuhalten- bis endlich jemand kommt und den Krankenwagen ruft. Ja, wir brauchen das alle, dass wir uns gegenseitig Mitgefühl entgegenbringen, denn wir alle sind in unserem Leben immer wieder darauf angewiesen, dass andere das auch für uns tun.

Die Geschichte, die Jesus dem Schriftgelehrten erzählt, geht ganz ähnlich (Lukas 10,30-35). Da liegt einer am Straßenrand von der Landstraße von Jerusalem nach Jericho- nackt, verletzt und hilflos. Er hat die volle Brutalität und Härte erlebt, die Menschen sich antun können: Einen Raubüberfall, bei dem er brutal zusammengeschlagen wurde. Ob er überlebt oder nicht, das ist seinen Peinigern egal gewesen. Und auch zwei weiteren Personen war es egal, die da ihres Weges zogen: Ein Priester und ein Tempeldiener- scheinbar fromm, aber ohne Mitgefühl. Sie sagen sich knallhart: Der Gottesdienst im Tempel hat Vorrang. Wir können hier keinen Zwischenstopp einlegen.

Dann kommt ein anderer, Dritter vorbei. Der ist anders als die anderen. Der ist nicht von hier. Der ist aus Samaria und hat einen anderen Glauben. Dieser Samariter hilft. Er übernimmt die Erstversorgung der Wunden des Verletzten. Mit seinem Reittier übernimmt er auch den Krankentransport und sogar die Kosten für die Krankenpflege in der nächsten Herberge, wo er den Verwundeten hinbringt. Solche barmherzigen Samariter gibt es viele, auch in unserem Land. Sie kommen aus Syrien und Afghanistan, aus Osteuropa, dem Iran und vielen anderen Ländern. Viele von ihnen haben einen anderen Glauben. Aber sie leben das, was Jesus wollte: Sie sind da für die Hilflosen und Kranken- in unseren Pflegeheimen, Krankenhäusern und Arztpraxen. Was wären wir ohne sie? Sehen wir sie? Nehmen wir sie wahr, fühlen wir mit ihnen? Sind wir dankbar dafür, dass wir sie in unserem Land haben, damit die Versorgung unserer älter werdenden Gesellschaft gewährleistet bleibt?

„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte.“ Neulich habe ich in einem christlichen Gesprächskreis über dieses Thema gesprochen. Ein Mann in diesem Gesprächskreis hat erzählt, das ihm dieses Thema aus dem Herzen spricht. Beruflich kommt er in viele Firmen in der Region- und immer, immer wieder hört er dort fremdenfeindliche Parolen, die ihm ganz zuwider sind und seinem christlichen Menschenbild widersprechen. Für Diskussionen ist in seinem beruflichen Rahmen da weder Raum noch Zeit. Ja, auch in anderem Rahmen sind solche Diskussionen in der Regel sehr schwierig oder gar nicht möglich. Mit Gefühl: Dieser Mann konnte in der vertrauten Gruppe über seine Gefühle sprechen und hat dort Mitgefühl und Verständnis erfahren. Und doch wird ihm diese Härte wohl weiterhin entgegenschlagen in seinem beruflichen Alltag.

Sich selbst trotzdem nicht verhärten zu lassen, auch wenn uns Härte entgegenschlägt- wie kann das gelingen?  Wie ist das- auch in anderen Situationen, wenn man im Streit auseinandergeht, und kein Weg der Versöhnung in Sicht ist? Eine Teilnehmerin der Gesprächsgruppe sagte: „Ich bete für diese Menschen, mit denen ich nicht kann. Ich bitte Gott darum, dass er sie segnet.“ Das hat mich beeindruckt. Wichtig finde ich: Meine Gefühle darf ich zu Gott bringen- alle. Egal ob ich sie selbst als gut oder schlecht einschätze. Meine Wut darf ich genauso zu Gott bringen wie die Angst und den Ekel; meine Trauer genauso wie die Freude. Und genauso darf ich den anderen Menschen, meinen Nächsten, Gott anvertrauen- mit allem, was ich über ihn denke und fühle. Und ich darf mich darauf verlassen: Gott kennt diesen Menschen besser als ich. Ich lege ihn in Gottes Hand. Gott wird es schon richten. Auf ihn will ich vertrauen. So sagt es auch Jesus in seinem Gespräch mit dem Schriftgelehrten. Als erstes legt er diesem Mann und uns allen ans Herz: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ (Lukas 10, 27) Ja, wenn ich Gott die Ehre gebe und alle meine Gefühle zu ihm bringe, dann kann auch das Zweite gelingen, das Jesus sagt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Ihre Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer