Kategorien
Über den Kirchturm hinaus

20.05.2026 Freizeiten

{CAPTION}

Kategorien
Gedanken zum Sonntag

1. Sonntag nach Epiphanias

Predigt zum 1. Sonntag nach Epiphanias, 11. Januar 2026

 

Liebe Mitchristen!

 

Das neue Jahr ist nun schon einige Tage alt. Die Weihnachtsferien sind vorbei, der Alltag hat uns wieder. Auch der Konfirmandenunterricht hat am vergangenen Mittwoch wieder stattgefunden: Wann beginnt eigentlich in der Kirche das neue Jahr? Mit dieser Frage haben wir uns am Mittwoch beschäftigt, und dabei festgestellt: Das neue Kirchenjahr beginnt schon am 1. Advent, mit der Vorbereitung auf Weihnachten. Ja, Weihnachten macht alles neu durch die Geburt von Jesus Christus. Jesus Christus schenkt uns das Leben neu.

 

So sind wir im Konfirmandenunterricht von Advent und Weihnachten her das ganze Kirchenjahr miteinander durchgegangen. Im Herbst haben wir miteinander Erntedank, Reformationstag, Buß- und Bettag und Totensonntag gefeiert. Gründonnerstag und Karfreitag sind die Tage vor Ostern. Da hat Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl gefeiert und ist am darauffolgenden Tag gekreuzigt worden, wussten die Konfirmanden. Ja, sogar zu Himmelfahrt und Trinitatis hatten die Konfirmanden eigene Gedanken, was an diesen Tagen gefeiert wird: Jesus wird in den Himmel aufgenommen, und wir feiern, dass Gott der Dreieinige ist- Vater, Sohn und Heiliger Geist. Nur bei Pfingsten, dem Fest zwischen Himmelfahrt und Trinitatis, da konnten die Konfirmanden nicht sagen, was wir da eigentlich feiern.

 

So haben wir in der Bibel die Pfingstgeschichte aus Apostelgeschichte 2 miteinander gelesen: Da saßen die Jünger nach der Himmelfahrt von Jesus ohne ihren Herrn in Jerusalem beieinander, und der Heilige Geist hat ihnen auf die Sprünge geholfen. Wie einen Sturm und wie Feuerflammen über ihren Köpfen, so haben die Jünger den Heiligen Geist erlebt. Und sie sind rausgegangen und haben der staunenden Menge draußen gepredigt vom auferstandenen Herrn Jesus Christus. 3.000 Menschen haben sich taufen lassen und die erste christliche Gemeinde gebildet. Und das alles nur durch das Wirken des Heiligen Geistes.

 

„Ich glaube an den Heiligen Geist.“ Dazu bekennen wir uns, jedes Mal, wenn wir das Apostolische Glaubensbekenntnis sprechen. In unserem Konfirmandenbuch „Anknüpfen. Meine Konfirmation“ ist zu diesem Satz ein Bild abgedruckt. Weil wir nun über das Thema Kirchenjahr zum Thema Heiliger Geist gekommen sind, schauen wir im Konfirmandenunterricht am Mittwoch dieses Bild miteinander an. Aber allein mit der Pfingstgeschichte lässt sich dieses Bild vom Heiligen Geist nicht verstehen: Warum wird der Heilige Geist wie eine Taube dargestellt- hier auf dem Bild und auch in manchen Kirchen?

 

In Matthäus 3, 13-17 lese ich mit den Konfirmanden: „Damals kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes. Er wollte sich von ihm taufen lassen. Johannes versuchte, ihn davon abzuhalten. Er sagte: „Ich müsste doch eigentlich von dir getauft werden! Und du kommst zu mir?“ Jesus antwortete: „Das müssen wir jetzt tun. So erfüllen wir, was Gottes Gerechtigkeit fordert.“ Da gab Johannes nach. Als Jesus getauft war, stieg er sofort aus dem Wasser. In diesem Moment öffnete sich der Himmel über ihm. Er sah den Geist Gottes, der wie eine Taube auf ihn herabkam. Da erklang eine Stimme aus dem Himmel: „Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude.““

 

Als Johannes Jesus tauft, reißt der Himmel auf. Die Weite wird sichtbar. Spiegel der Unendlichkeit. Alle sollen von der Vater-Sohn-Beziehung erfahren. Dier Heilige Geist kommt in Gestalt einer Taube und die Stimme Gottes spricht vom Himmel her für alle hörbar: „Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude. Das ist die Stimme Gottes des Vaters. Sie spricht uns ihre unfassbare Liebe zu. Sie endet niemals. Und sie gilt auch für uns heute. Ja, auch heute öffnet sich bei jeder Taufe der Himmel. Und für jeden Getauften gilt Gottes Wort: Du bist mein geliebtes Kind. Ja, Gottes Heiliger Geist kommt auch zu uns. Wir sind getauft. Martin Luther hat das täglich neue Kraft gegeben: Ich bin getauft. In einer Predigt zu diesem Thema sagte er: „Noch heute ist der Himmel offen über der ganzen Welt. Diese Geschichte hört nicht auf bis auf den jüngsten Tag.“

 

In diesem Moment öffnete sich der Himmel über ihm. Haben Sie das selbst schon einmal erlebt in Ihrem Leben? Jedes Mal, wenn sich zwei fest in die Arme nehmen, öffnet sich der Himmel. Jedes Mal, wen einer dem anderen versöhnlich die Hand reicht, öffnet sich der Himmel. Jedes Mal, wenn es doch noch einen Weg aus der Sackgasse gibt, öffnet sich der Himmel. Und der Heilige Geist kommt herab mitten hinein in unsere Welt. Dann leuchtet das Licht in den Herzen. Dann strahlen die Augen und spiegeln etwas vom Glanz himmlischer Herrlichkeit, und nichts bleibt im Dunkeln. Vielleicht ist es nur für wenige Augenblicke so. Aber wenige Augenblicke können viel, manchmal sogar alles ändern. Ich denke an jemanden der von dem Moment erzählt hat, als in der Klinik der Arzt sagte: „Sie können morgen nach Hause fahren. Alles soweit in Ordnung. Seien Sie unbesorgt!“ Himmelhochjauchzend hat er daraufhin seine Sachen zusammengepackt. So hat er diesen Moment erlebt.

 

Wie Jesus wohl seinen Moment des geöffneten Himmels erlebt hat, als der Heilige Geist auf ihn herabkam und er die Stimme Gottes des Vaters hörte? Sein Wunsch, sich von Johannes taufen zu lassen, stößt bei diesem zunächst auf Unverständnis und Abwehr: Jesus braucht das doch nicht, denkt Johannes. All die anderen, die da zu ihm kommen und sich taufen lassen wollen, ja- die brauchen die Taufe. Sie brauchen sie zur Erneuerung, zur Umkehr, zum Abwaschen von ihren Sünden und von allem, was sie von Gott trennt. Aber doch nicht Jesu, der ohne Sünde ist. Er, Johannes, ist doch nur der Vorläufer von Jesus. Jesus ist der Meister, nicht Johannes der Täufer.

 

Jesus zerstreut die Zweifel des Täufers. Er redet davon, dass der Wille Gottes erfüllt werden muss. Alle sollen ihn als den Sohn Gottes erkennen. Darum will und muss er getauft werden von Johannes. Da spielt es keine Rolle, dass der Meister eigentlich über dem Schüler steht. Denn dass Jesus sich taufen lässt, das geschieht zur Vergebung der Sünden. Für alle, die sich vor ihm von Johannes taufen lassen haben. Und für alle, die sich nach Jesus im Namen Jesu taufen lassen- bis auf den heutigen Tag. Es geschah und geschieht zur Vergebung der Sünden. Ja, Jesus geht mit seiner Taufe den ersten Schritt auf seinem Weg hin zum Kreuz. So erfüllt Jesus die Gerechtigkeit. So werden wir freigesprochen von unserer Schuld. Diese allumfassende Gerechtigkeit beginnt hier zu wirken, und das Zeichen dafür ist, dass Jesus sich Johannes unterordnet. Jesus lässt sich beschenken mit dem reinigenden, belebenden Wasser und mit dem Segen, den ihm Johannes zuspricht.

 

Das Geschenk des offenen Himmels reicht weit hinein in unser Leben, hinein in unsere Welt. Es ist das Geschenk des Heiligen Geistes. Der offene Himmel schenkt den Geist des Friedens, der Versöhnung und der Hoffnung. Das ist es, was wir bekennen, wenn wir im Glaubensbekenntnis sprechen: „Ich glaube an den Heiligen Geist.“ Das ist unsere christliche Hoffnung, an der wir uns festhalten. Auf diese Hoffnung sind wir getauft. Aber manchmal schwindet uns die Kraft dafür, und die schrecklichen Nachrichten, die über uns hereinbrechen, ziehen uns den Boden unter den Füßen weg. Dann ist es gut zu wissen: Wir müssen nicht aus eigener Kraft immer weitermachen. Wir dürfen innehalten. So wie Jesus bei seiner Taufe dürfen auch wir uns beschenken lassen mit Gottes Segen. Sein Heiliger Geist weist uns den Weg. Auch in schweren Zeiten.

 

Trotz allem Unrecht, Krieg und Leid hier auf dieser Welt gilt weiterhin: Der Himmel steht offen. Auf der Erde erheben die Mächtigen Gebietsansprüche und setzen sie mit Krieg und Gewalt durch. Aber der Himmel ist ein Geschenk von Gott, das für alle Menschen reicht. Und der Himmel steht uns offen- hier und jetzt in unserer Welt und unserem Leben.

 

Ihre Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer

 

 

 

 

Kategorien
Über den Kirchturm hinaus

04.02.2026 Auf dem Weg zur Freiheit

Kategorien
Über den Kirchturm hinaus

31.01.2026 op Politische Teilhabe von allen

Kategorien
Über den Kirchturm hinaus

13.01.2026 Das Phänomen Demenz begreifen

Kategorien
Über den Kirchturm hinaus

28.12.2025 Weihnachtsgospel

{CAPTION}
Kategorien
Über den Kirchturm hinaus

28.12.2025 Weihnachtsgospel

{CAPTION}
Kategorien
Über den Kirchturm hinaus

20.12.2025 Weihnachtsgospel

{CAPTION}
Kategorien
Gedanken zum Sonntag

3. Advent

Predigt zum 3. Advent, 14. Dezember 2025

 

Liebe Mitchristen!

 

Unser Predigttext (Lukas 3, 1-14+18-20) beginnt mit einer Reihe von Regierungsdaten: Die großen und mächtigen Männer der damaligen Zeit werden da genannt: Der römische Kaiser Tiberius. Sein Statthalter Pontius Pilatus. Herodes, der in Galiläa regierte und viele mehr. Einige dieser Namen klingen in unseren Ohren: „Gelitten unter Pontius Pilatus.“ Mit diesen Worten bekennen wir unseren christlichen Glauben- immer wenn wir das apostolische Glaubensbekenntnis sprechen. Ja, Pontius Pilatus war der, der Jesus foltern und kreuzigen ließ. Und Herodes- war das nicht der, der die Kinder in Bethlehem hat ermorden lassen? Nein, das war ein anderer Herodes. Aber dieser Herodes hier, der schreckte vor Mord auch nicht zurück. Johannes den Täufer ließ er ins Gefängnis werfen. So erfahren wir es am Ende unseres Predigttexts. Dort sollte Johannes nicht mehr lebend herauskommen. Herodes ließ ihn hinrichten. Ja, große und mächtige Männer werden genannt am Anfang und am Ende unseres Predigttexts. Und von denen, deren Namen uns auf Anhieb bekannt vorkommen, wissen wir: An ihren Händen klebte Blut.

 

Ich denke an die großen und mächtigen Männer, die in unserer Zeit die Großmächte regieren. Die mit Waffengewalt, Krieg und Einschüchterung ihren Einflussbereich, ihr Gebiet und ihre Macht vergrößern wollen. Ein Menschenleben zählt da wenig. Ja, nicht einmal Tausende und Abertausende Kriegstote, Verletzte und Traumatisierte. Wie wenig hat sich doch geändert in der Welt in den letzten 2000 Jahren, denke ich. Ein frustrierender Gedanke ist das. Ein Gedanke, der einen lähmen und hoffnungslos machen kann. Aber unser Predigttext bricht diese Hoffnungslosigkeit auf. Er will uns lösen aus der Erstarrung des „Man kann ja doch nichts machen.“

 

In unserem Predigttext hören wir Johannes den Täufer. Er war ein Prediger in der Wüste, der für seine unbequemen Worte am Ende mit seinem Leben bezahlt hat, so wie Jesus selbst. Johannes der Täufer war der Vorläufer von Jesus. Seine Worte waren so hart und kompromisslos wie sein Leben. Johannes der Täufer lebte in der Wüste, ohne ein Dach über dem Kopf. Johannes hatte kein Haus und kein Zelt. Nachts über seinem Kopf das Himmelszelt, das war ihm genug. Viele Gedanken gingen Johannes durch den Kopf, dort in der Einsamkeit der Wüste. Die raue Wüstenlandschaft ließ ihn raue Sätze daraus formen: „Ihr Schlangenbrut! Wer hat euch auf den Gedanken gebracht, dass ihr dem bevorstehenden Gericht Gottes entgeht? Zeigt durch euer Verhalten, dass ihr euer Leben wirklich ändern wollt! Die Axt ist schon an die Baumwurzel gelegt. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.“ (Lukas 3, 7-9) 

 

Harte Worte sind das. Eine unbequeme Botschaft ist es, die Johannes der Täufer verkündet. Von heimeliger Adventsstimmung ist da nichts zu spüren. Frieden auf Erden- davon singen und reden wir im Advent und an Weihnachten. Johannes der Täufer erinnert uns daran: Frieden auf Erden gibt es nicht allein durch schöne Reden und gute Vorsätze: Ihr müsst schon was dafür tun, sagt Johannes. Und Gott wird euch einmal danach fragen, was ihr dafür getan habt, wenn ihr vor ihm stehen werdet und Rechenschaft geben sollt über euer Leben. Eine unbequeme Botschaft ist das, und Johannes der Täufer predigt diese Botschaft an einem unbequemen Ort: In der Wüste. Jenseits von aller Gutbürgerlichkeit und Advents-Gemütlichkeit. Die Botschaft des Täufers ist radikal. Er packt die Probleme an der Wurzel an. Ausflüchte wie „Man kann ja doch nichts machen“ lässt er nicht gelten. Die Predigt von Johannes dem Täufer ist eine Zumutung- heute am 3. Advent genauso wie damals in seiner Zeit. 

 

Aber eines finde ich wirklich erstaunlich an diesem Predigttext: Obwohl die Predigt des Täufers eigentlich zum Davonlaufen ist- die Leute damals liefen ihm zu: „Die Menschen kamen in Scharen zu Johannes heraus, um sich von ihm taufen zu lassen“, heißt es da (Lukas 3, 7). Johannes hatte Zulauf. Die Menschen nahmen den unbequemen Weg in die Wüste auf sich, um die unbequemen Worte von Johannes zu hören. Sie kamen, weil sie ihr Leben ändern wollten. Als Zeichen dafür ließen sie sich von Johannes taufen. Würde Johannes der Täufer heute in unserer Zeit auch solchen Zulauf haben mit seiner Botschaft und seinem Tauf-Angebot? Ich wage es zu bezweifeln. Und doch spricht er heute zu uns durch diesen Predigttext. Seine harten Worte sind nicht in Vergessenheit geraten. Sie stehen in unserer Bibel und fordern uns heraus.

 

Johannes der Täufer hat für jeden eine Botschaft- besonders für die Menschen in Machtpositionen. Herodes ist so ein Mensch in Machtposition. Aber er ist nicht bereit, auf die Botschaft des Johannes zu hören. Er will Johannes mundtot machen. Andere aber, die auch in Machtpositionen sind, machen sich auf den Weg zu Johannes dem Täufer und fragen ihn: „Was sollen wir denn tun?“ (Lukas 3, 10) Da sind die Zolleinnehmer, die am Stadttor sitzen und Geld kassieren. Ob sie mehr verlangen als vorgeschrieben, das kontrolliert keiner. Und an den Zolleinnehmern kommt niemand vorbei. Dann sind da die Soldaten. Damals wie heute nehmen sie Städte ein und bekommen dabei Macht über die Bewohner dieser Städte. Was sollen wir machen mit unserer Macht? fragen sie. Johannes antwortet ihnen: Missbraucht eure Macht nicht! Haltet euch an die Gesetze- auch da, wo sie niemand kontrolliert! „Misshandelt und erpresst niemanden!“ (Lukas 3, 14)

 

Und die anderen Menschen, die zu Johannes kommen, deren Beruf wir nicht erfahren? Die sind auch mächtig. Auch wir, die wir heute die Worte von Johannes dem Täufer hören, sind mächtig. Denn auch Geld und Besitz sind eine Macht. Geld und Besitz sind ungerecht verteilt in unserer Welt. Die einen werden immer reicher, und die anderen haben nicht einmal genug zum Leben. Das kennen wir aus unserer Zeit. Und auch Johannes der Täufer wusste darum. Er, der ohne jeglichen materiellen Besitz in der Wüste lebte, ermahnt alle, die auf Gottes Wort hören und ihr Leben ändern wollen: „Wer zwei Hemden hat, soll dem eines geben, der keines hat. Wer etwas zu essen hat, soll auf die gleiche Weise handeln.“ (Lukas 3, 11)

 

Mit diesen Worten hat Johannes der Täufer bei mir einen Nerv getroffen. Ich habe nämlich einen ganzen Kleiderschrank voller Kleider und nicht nur zwei Hemden. Und ich habe einen Kühlschrank und einen Vorratsschrank voller Lebensmittel und nicht nur zwei Teller voll. Von Johannes lerne ich: Es ist besser, nicht zu viel Besitz zu haben. Es ist besser, loszulassen und das, was ich nicht unbedingt benötige, zu verschenken. Teilen macht in der Regel nicht ärmer, sondern glücklicher. Johannes der Täufer hat mich nachdenklich gemacht. Ich möchte mir seine Worte zu Herzen nehmen, so rau und herb sie auch klingen. Auch wenn ich es sicherlich nie schaffen werde, alles bis auf das letzte Hemd herzugeben, so wie Johannes das gemacht hat.

 

Aber einen Anfang möchte ich machen, und mich so vorbereiten auf Weihnachten- auf das Kommen unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Johannes der Täufer war nur sein Vorläufer. Und so arm, wie Johannes gelebt hat, so arm ist auch Jesus Christus zur Welt gekommen: In einem armen Stall auf hartem Stroh in einer Futterkrippe hat er gelegen. Und an einfachen Windeln sollten die Hirten dieses kleine Kind als den Heiland und Retter der Welt erkennen, so sagen es ihnen die Engel. Auf sein Kommen will ich mich vorbereiten in diesen Adventstagen, so wie es Johannes der Täufer gesagt hat: „Macht den Weg bereit für den Herrn, ebnet ihm die Straße. Was krumm ist, muss gerade werden und die unebenen Wege eben. Alle Welt soll sehen, dass Gott die Rettung bringt.“

 

Ihre Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer

 

 

 

 

 

Kategorien
Über den Kirchturm hinaus

12.12.2025 Kinoabend

{CAPTION}