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Vorschlag für eine Hausandacht am Sonntag Quasimodogeniti, 19. April 2020

L: Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.
L: Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn.
A: Der Himmel und Erde gemacht hat.

Lied 103, 1+4-6: Gelobt sei Gott im höchsten Thron

Psalm 116

Eingangsgebet (nach VELKD.de)

E.: Lebendiger Gott, wir kommen von Ostern her. Die Orgel schweigt, dabei bist Du doch auferstanden. Wie soll nur alles werden? Und was kommt als nächstes?

L.: Leer wie dein Grab sind unsere Kirchen. Aber Du bist da!

Wir rufen zu Dir:
A.: Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! 

E.: Auferstandener Gott, Du verbindest uns mit dem Himmel.
Wir verbinden Dich mit unserer Sehnsucht.
Wir bitten Dich für alle, die wir vermissen, weil wir uns jetzt nicht mit ihnen treffen können.

L.: Leer wie dein Grab sind unsere Kirchen. Und Du bist da!

Wir rufen zu Dir:
A.: Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

E.: Wir bitten Dich für alle, die nicht hinaus können.
Kranke und Gefährdete. Isolierte und alle, die durcharbeiten müssen.
In den Krankenhäusern, in den Pflegeheimen.

In den immer enger werdenden Wohnungen.
Sie alle sind deine Gemeinde.
L.: Leer wie dein Grab sind unsere Kirchen. Sei Du da!

Wir rufen zu Dir:
A.: Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

E.: Wir bitten Dich für alle, die jetzt entscheiden müssen.
Morgen, nächste Woche, in den kommenden Tagen.
Schick Faktenwissen und Menschenwärme, Maßnahmen und Augenmaß.
Alles zusammen, über Bitten und Verstehen.

L.: Leer wie dein Grab sind unsere Kirchen. Sei Du da!

Wir rufen zu Dir:
A.: Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

E.: Das Leben ist lebendig, der Tod nur tot. Du bist das Leben.
Ja, leer wie dein Grab sind unsere Kirchen,
denn kein Stein und keine Macht kann dich halten.

L.: Österlich leer wie dein Grab sind unsere Kirchen,
den ihr sucht der ist nicht hier, er lebt!

L: Wir beten weiter in der Stille, miteinander und füreinander.

(Gebetsstille)

L: Herr, du hörst unser Gebet, darum kommen wir zu dir.


Lied 317, 1-3+5: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren 

Predigttext: Jesaja 40, 26-31

Predigtgedanken (siehe hier)

Lied 511, 1-3: Weißt du, wieviel Sternlein stehen

Fürbittengebet:
L.: Gott, Du hast versprochen, uns aufzurichten und uns neue Kraft zu schenken. 

Alles steht in Deiner Hand: Himmel und Erde, Leben und Tod.

E.: Du weißt, was uns belastet in diesen Tagen. 

Du weißt, dass uns manchmal der Mut verlässt, 

weil wir immer noch nicht zur Normalität zurückkehren können. 

E.: Du weißt, dass sich manchmal Resignation einschleicht bei uns

und der Gedanke, dass du weit weg bist und uns nicht hörst. 

L.: Wir rufen zu dir:

A.: Herr, erbarme dich. 

E.: Gott, wir bitten dich: Brich wieder herein in unser Leben mit deinem Trost und deiner Nähe. 

Sprich zu uns durch dein Wort. Rufe uns heraus aus der Resignation. 

Stärke uns mit der starken Schöpferkraft deines Trostes. 

E.: Sei bei allen, die fliehen müssen vor Krieg und Terror,

die festsitzen in den Flüchtlingslagern und nicht weiterwissen.

Schaffe du ihnen Schutz und unserer Welt Frieden.

L.: Wir rufen zu dir:

A.: Herr, erbarme dich.

E.: Wir bitten dich für alle, deren Leben überschattet wird von Krankheit und Abschied.

Für die, die um ihr Leben ringen und für die, die sterben.

Für die Trauernden, die nicht Abschied nehmen konnten.

L.: Herr unser Gott. Schenke ihnen das Vertrauen auf deinen Sohn Jesus Christus.

Und nimm uns alle durch ihn auf in die österliche Zukunft, die er für uns bereitet hat. 

A.: Amen. 

L: Vater unser


Segen

L: Der Herr segne uns und behüte uns // der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns
und sei uns gnädig. // Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns, und schenke uns Frieden.
A: Amen.