Kirchl. Nachrichten Woche 18-2017

WORT DER WOCHE – Kantate

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1

Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über. Und gerade im Singen kommt dies zum Aus­druck. Wer ein neues Lied anstimmen soll, der muss zuvor jedoch etwas erlebt haben, das sich von dem bisher Erlebten abhebt. In dem Psalm wird ein neues Lied angestimmt, weil Gott für seine Wunder gepriesen wird, die er wirkt. Das ist der Grund, warum Lieder entstehen. Gottes Handeln verändert die Welt und die Menschen, die in ihr leben. Wunder ‑ gibt es die heute noch? Wir sprechen von Naturwundern und bringen damit zum Aus­druck, dass uns etwas ins Staunen versetzt. Was uns unerwartet begegnet ‑ das ist ein Wunder. Die Wunder Gottes stellen unsere bisherigen Erfahrun­gen auf den Kopf. Maria, die Mutter Jesu, drückt das in ihrem Lied (Magnificat) aus, wenn sie davon singt, dass die Mächtigen vom Thron gestürzt und den Armen Gerechtigkeit widerfährt. Die Gesetze dieser Welt lassen ein der­artiges Geschehen nicht zu. Bei Gott wird der übli­che Gang der Dinge verändert, werden sie förmlich auf den Kopf gestellt. Mit Weihnachten begann das Wunder. Gott wurde Mensch und schlägt damit einen neuen Ton an.

Zitat

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, das wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.

Dieter Hildebrandt (1927), deutscher Kabarettist

AKTUELLES

Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Niels Hoffmann

am Sonntag, den 07. Mai 2017 um 10.15 Uhr in der Christuskirche

„Haben wir vergessen, dass der Glaube eine Reise ist? Während einer Reise kann es regnen, kann der Wind blasen oder die Sonne scheinen, es ist kalt oder warm. Glauben heißt fliegen, sich nicht setzen“. Hadi Ghantous.

Diese Worte erinnern uns daran, dass wir im Leben unterwegs sind. Glauben und von diesem Glauben zu erzählen bedeutet auch, seinen Koffer zu packen, sich auf den Weg zu machen und sich zu verabschieden.

So auch Pfarrer Niels Hoffmann, der uns einige Jahre auf dem Heuberg in Leid und Freude begleitet hat.

Pfarrer Hoffmann wird mit seiner Familie sich der Landeshauptstadt nähern, sein Zelt aufschlagen und von seinem Glauben erzählen.

Um Ihnen die Möglichkeit zu geben sich von Herrn Pfarrer Hoffmann und seiner Familie zu verabschieden, laden wir Sie herzlich zum Gottesdienst und anschließendem Stehempfang, mit der Möglichkeit zum Gespräch und persönlichem Abschied, ein.

Der Kirchengemeinderat

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