Kirchl. Nachrichten Woche 03-2016

WORT DER WOCHE – Septuagesimae (70 Tage vor Ostern)

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. Daniel 9,18

Es gibt Zeitgenossen, denen erscheint der christ­liche Glaube nicht als Perspektive für das eigene Leben. Sich Gott ganz auszuliefern, bereitet ihnen ein unangenehmes Gefühl. Vor Gott auf die Knie zu fallen ‑ das kommt nicht in Frage. Wer bin ich denn! So spricht der Homo faber, der „Macher ­Mensch“, der sein Schicksal in die eigene Hand nimmt und glaubt, ohne Gott zurechtzukommen. Er pocht auf seine eigenen Verdienste und argumen­tiert mit stolzgeschwellter Brust. Auch Christen sind vor so einer Haltung nicht gefeit. Dort aber, wo der Mensch allein auf sich vertraut, lauert der Untergang: Die Erzählung vom Turmbau zu Babel ist ein Beispiel dafür. Der Mensch, der über seine Grenzen hinausgeht und Gott gleich sein will, mehr noch, sich an seine Stelle setzen will, dessen Tun führt zum Scheitern.

Wer sich nur auf seine eigenen Kräfte und Möglich­keiten verlässt, steht ständig unter Druck und wird scheitern. Aber Christen sind doch auch keine besseren Menschen, lautet ein vielzitierter Ein­wand, der durchaus richtig ist. Christen sind aber besser dran als andere. Sie wissen, dass sie ihr Leben nicht sich selbst verdanken, dass vieles, was uns gelingt oder gut für uns ausgeht, letztlich unverdiente Gnade ist, weil uns vielleicht von einem anderen Hilfe zuteil wurde, mit der wir gar nicht rechneten. Wer auf Gott sein Vertrauen setzt, der wird in den Stürmen des Alltags gelassener reagie­ren können.

Das Zitat der Woche

Reichtum macht das Herz schneller hart als kochendes Wasser ein Ei.

Ludwig Börner (1786-1837), Schriftsteller

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am Donnerstag, 21. Januar 2016

von 09. – 11.00 Uhr im Evang. Gemeindesaal in Wehingen

Ich freue mich auf Euch!!!!

Kontaktperson: Bruni Hoffmann

Tel.: 07426 7186

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