Kirchl. Nachrichten Wo 36-2014

Das Wort der Woche – 12. Sonntag nach Trinitatis

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42,3

Es gibt Situationen im Leben, da hat man das Gefühl, dass einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird, dass man das Gleichgewicht verliert und gleich ganz unten liegt. Dass man mit einem Fuß schon über dem Abgrund steht und es nur eines weiteren Schrittes bedarf, um vollends abzustürzen. Schicksalsschläge nennt man das, was einem buchstäblich den Rest geben kann: Wenn der Ehepartner oder ein Kind stirbt, wenn der Verlust des Arbeitsplatzes die Existenzgrund­lage der ganzen Familie gefährdet, wenn die ärzt­liche Diagnose schlimmste Befürchtungen zu bestä­tigen scheint. Doch dort, wo wir mit unserem Latein am Ende sind, fangen Gottes Möglichkeiten erst an. Dies ist die Botschaft, die der Prophet Jesaja, dem Volk Israel in der Gefangenschaft aus­richtet. Das Neue, das Jesaja verheißt, soll durch einen Knecht geschehen. Er wird dafür sorgen, dass das Drohende am Ende nicht geschieht: Das Rohr wird nicht zerbrechen und der Docht nicht verlö­schen. Wer dieser Knecht Gottes ist, wird nicht gesagt. Christen glauben, dass sich in Christus die Verkündigung des Propheten erfüllt hat: Jesus, der Menschenfreund, der nicht richtet, sondern aufrichtet, der nicht am Untergang des Menschen interessiert ist, sondern daran, dass dessen Leben gelingt, dass die Hoffnung nie verlöscht.

Das Zitat der Woche

„In me despero, in Christo respiro“ – „an mir verzweifle ich, in Christus atme ich auf“, lautet die Inschrift unter dem Bild des Predigers in der Straßburger Peterskirche.

AKTUELLES

Die Kinderkirche macht Ferien!!!

Aus diesem Grund findet im Monat August und am 07. September keine Kinderkirche statt!

1 .Kindergottesdienst noch in den Ferien ist am 14. September.

Wir, die Kinderkirchleiter, wünschen allen Kinder und den Eltern einen schönen, erholsamen Urlaub.

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