Kirchliche Nachrichten Woche 16-2014

Das Wort der Woche – quasimodogeniti (Wie die neugeborenen Kinder – 1. Petrus 2,2)

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung von den Toten.

1. Petrus 1,3

Gelobt sei Gott, Gott sei Dank ‑ in solchen Ausru­fen kommt zum Ausdruck, was das Entscheidende ist: Gottes Tat, die am Anfang steht, die einen Dop­pelpunkt in unserem Leben setzt, nach dem noch etwas zu erwarten ist. Was ist der Grund für unser Gotteslob? Dass Gott uns seine Barmherzigkeit erwiesen hat. Barmherzig sein, heißt Mitleid haben, sich durch das erkannte Leid motivieren zu lassen, nicht lange nachzuden­ken, sondern rasch zu handeln. Keine langen Vor­träge zu halten: Hättest Du mal besser dies und das befolgt, dann wäre dies uns jenes nicht pas­siert. Sondern: Gott greift ein, aus freien Stücken, ohne Ansehen der Person. Zu einer lebendigen Hoffnung wiedergeboren zu sein, heißt: Mein Leben muss nicht unabänderlich in eine ganz bestimmte Richtung verlaufen, auf die ich ein für allemal festlegt bin. Die Auferstehung Jesu von den Toten ist das durchgreifendste, radi­kalste Ereignis, denn es setzt buchstäblich alles außer Kraft, was bisher galt. Wenn Gott Jesus von den Toten auferwecken konnte, kann in mein fest­gefahrenes Leben auch wieder Bewegung kommen. Dann ist ein neuer Anfang möglich. Nur schade, dass man gerade Christen oft gar nicht ansieht, dass sie in diesem Sinne Wiedergeborene sind, Boten dieser einzigartigen Hoffnung: Ich muss nicht bleiben, wie ich bin, ich kann anders werden. Nicht aus eigener Kraft, aber mit Gottes Hilfe.

Das Zitat der Woche

Der preußische Prinz Friedrich Wilhelm IV. war als schlagfertig bekannt. Bei einem Empfang kam jemand auf ihn zu, der sich sehr schwärmerisch äußerte: „Unsere ganze Hoffnung ruht auf dem Haus Hohenzollern!“ Darauf erwiderte der Prinz: „Da tun sie mir aber leid!“

Quelle unbekannt.

AKTUELLES

Heuberger Frauengespräche am Morgen am 06. Mai 2014

in Reichenbach, Grundschule, Beginn 09.00 Uhr

Gegen Trauer hilft nur Trauer

Referentin: Ulrike Wolf, Flözlingen

Kontakt: Barbara Aleckner Tel.: 07429-2466

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