Kirchl Nachrichten Woche 13-2014

WORT DER WOCHE – Lätare (Freuet euch mit Jerusalem! Jesaja 66,10)

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12,24

Das Bild vom Weizenkorn ist plausibel. Man kann sich selbst davon überzeugen. Das isolierte Weizen­korn vertrocknet nutzlos. In die Erde gelegt, ent­steht ein Keim, ein neuer Halm, eine Ähre mit vie­len Körnern. Einer gibt sich dahin, damit viele etwas davon haben. Deshalb führt Jesu Weg zwangsläufig ans Kreuz und zur Auferstehung. Er denkt nicht an sich selbst, sondern an uns. Und er fordert uns auf, es ihm in gewisser Weise gleich­zutun: »Wer sein Leben lieb hat, der wird’s verlie­ren; und wer sein Leben auf dieser Welt lässt, der wird’s erhalten zum ewigen Leben« (Lukas 12,26). Eine nicht weniger plausible Argumentation: Wer nur an sich denkt, verkrampft. Er bekommt nie genug. Misstrauisch muss er über das wachen, was er zusammengesammelt hat, damit ihm nichts abhanden kommt. Die Quintessenz: Statt Selbstverwirklichung Verzicht, statt Egoismus Dienst. Wer sein Leben so einsetzt, der wird es als sinnvoll erleben. Jesu Tod ist unser Segen.

Das Zitat der Woche

Michelangelo (1475-1564) sagte einst zu einer Gräfin: „Ich bin 86 Jahre alt und hoffe, bald von Gott heimgerufen zu werden.“ Die Gräfin fragte ihn: „Sind Sie lebensmüde?“ Michelangelo antwortete: „Nein, lebenshungrig!“

Quelle unbekannt

AKTUELLES

HERZLICHE EINLADUNG ZUM NÄCHSTEN ATEMPAUSE-GOTTESDIENST

am 30. März 2014 im Johannes-Gemeindehaus Gosheim

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