Kirchl. Nachrichten Woche 11-2014

WORT DER WOCHE – REMINISZERE

Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist als wir noch Sünder waren. Römer 5,8

Bei Gott gelten andere Maßstäbe als bei uns Men­schen. Dieses Bibelwort liefert einen weiteren Beweis für diese These. Gott wartet nicht so lange, bis wir uns in unserem Verhalten soweit geändert haben, dass wir seinen Ansprüchen genügen. Wir müssten ja verzweifeln, denn die Erfahrung lehrt uns, dass das Gute, das wir beabsichtigen, nicht immer zu erreichen ist. In dem Wort, „das Gegenteil von gut ist nicht schlecht, sondern gutge­meint“, kommt dies treffend zum Ausdruck. Wir Menschen denken an dieser Stelle anders: »Du darfst erst dann mit in den Urlaub, wenn du deine Prüfung bestanden hast.« Oder: »Sie müssen erst den Auftrag an Land ziehen, dann erhalten Sie eine Gehaltserhöhung.« Das mag so üblich sein, um Menschen zur Höchstleistung zu animieren, wenn es um das Prinzip »Leistung gegen Vertrauen« geht und im Grunde erst die Vorleistung erforderlich ist.

Wenn Gott diesen Maßstab an uns anlegte, blieben wir chancenlos. Die Zuwendung Gottes zu uns Menschen ist nicht an Voraussetzungen gebunden, denen wir zu entsprechen hätten. Gott entlastet uns, indem er alles schon für uns getan hat: Christus hat den Platz am Kreuz für uns eingenommen. Gott versöhnt sich mit uns. Die Initiative geht von ihm aus. Er schenkt uns diesen Vertrauens­vorschuss. Glauben heißt, auf dieser Grundlage sein Leben zu gestalten. Diese Kraft kann Menschen durch und durch verändern, sie barmherziger, geduldiger, hilfsbereiter machen.

Das Zitat der Woche

Rabbi Schlomo fragte: „Was ist die schlimmste Tat des bösen Triebs?“ Und er antwortete: „Wenn der Mensch vergisst, dass er ein Königssohn ist.“ – Jüdische Weisheit

AKTUELLES

Bericht aus dem Kirchengemeinderat (KGR)
Neue Vorsitzende gewählt und Aufgaben verteilt.

Am 01.Dezember 2013 fand wie berichtet in unsere Evangelischen Kirchengemeinde Wehingen in den Orten Deilingen, Egesheim, Gosheim, Reichenbach und Wehingen die Wahl der neuen Kirchengemeinderäte für die kommenden 6 Jahre statt. Die von Ihnen gewählten neuen Mitglieder : Angela Rückert, Gosheim, Susanne Buschle, Wehingen, Ruth Hacker, Wehingen, Klaus Zielke, Wehingen, Gudrun Marquart, Reichenbach, Ingrid Gross, Wehingen, Corinna Götz, Gosheim, Sophie Heinzelmann, Deilingen und Armin Fessele, Wehingen/Böttingen, wie auch Kraft Amtes Kirchenpflegerin Sabrina Buschle, Harras wurden in einemFestgottesdienst am Sonntag den 12. Januar in ihr Amt eingeführt. Gleichzeitig verabschiedete Herr Pfarrer Niels Hoffmann Wolfgang Klein und Martin-Leo Maier und dankte ihnen für ihr Engagement während der letzten Amtsperiode.

Das Amtsversprechen des Kirchengemeinderates
„Im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche, bin ich bereit, mein Amt als Kirchengemeinderat zu führen und dabei mitzuhelfen, dass das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, aller Welt verkündigt wird. Ich will in meinem Teil dafür Sorge tragen, dass die Kirche in Verkündigung, Lehre und Leben auf den Grund des Evangeliums gebaut wird, und will darauf achthaben, dass falscher Lehre, der Unordnung und dem Ärgernis in der Kirche gewehrt wird. Ich will meinen Dienst im Gehorsam gegen Jesus Christus nach der Ordnung unserer Landeskirche tun.“

In den nun ersten beiden Sitzungen des neugewählten KGR, welche konstituierende KGR – Sitzungen genannt wurden, ging es überwiegend darum, dass die neugewählten KGR’ler ihren Platz in den schon vorhandenen oder noch notwendigen Ämtern innerhalb unserer Kirchengemeinde fanden. Allem vorweg wurde der erste Vorsitzende gewählt. Unser Pfarrer Niels Hoffmann wird dieses Amt führen. Ihm zur Seite konnten wir KGR’ler als zweite Vorsitzende Gudrun Marquart stellen. Die weiteren nicht weniger wichtigen Ämter wurde nach Begabung, Interesse und Wünschen auf die Schultern aller KGR’ler verteilt.

Kurzinterview mit Gudrun Marquart der neu gewählten zweiten Vorsitzenden

Zur Person: Gudrun Marquart

Geboren: 1958

Wohnhaft: in Reichenbach

Beruf: Verkäuferin

Verheiratet: 3 Kinder

Bisherige:
Tätigkeit: Mitarbeit im Besuchsdienst (Geburtstagsbesuche)
und im Gottesdienst-Team,
stellvertretende Kirchenpflegerin, seit 1999 im KGR.

Wie lange leben sie schon in unserer Kirchengemeinde? Marquart: Ich bin schon von Kindheit an in unserer Kirchengemeinde. Ich habe als Jugendliche nach der Konfirmation schon Kinderkirche gehalten. Später habe ich dann im Kirchenchor mitgesungen.
Wie lange oder wie viele Amtsperioden haben sie schon im Kirchengemeinderat mitgearbeitet? Marquart: Ich bin seit 14 Jahren im Kirchengemeinderat Mitglied.
In wie fern leben sie als gutes Vorbild für unsere/ die christliche Kirchengemeinde? Marquart: In verschiedenen Teams bringe ich mich mit ein.
Bin im Besuchsdienst und mache Geburtstagsbesuche, lese im Gottesdienstteam und helfe ab und zu beim Kirchkaffee mit.
Was haben sie für Ziele in ihrer Position? Marquart: Mein Ziel ist es unseren Pfarrer zu unterstützen und ihm eine gute Ratgeberin zu sein. Ich möchte mit meinen persönlichen Gaben, mit Verstand und persönlicher Lebenserfahrung gute Antworten für unsere Gemeinde finden.

Susanne und Sabrina Buschle

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