17 March, 2014 16:32

WORT DER WOCHE – OKULI – Meine Augen sehen stets auf den Herrn. Psalm 25,15

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Gerade Furchen kann nur ziehen, wer nicht den Blick zurückrichtet. Von der Richtigkeit dieser Aus­sage kann sich überzeugen, wer einmal einem Landwirt beim Pflügen zusieht. Wer sich auf das Reich Gottes wirklich einlassen will, der muss den Blick nach vorne richten, das Ziel ins Visier neh­men ‑ und es im Auge behalten. Wer sich für Gott entscheidet, dessen Leben verän­dert sich. In Apostelgeschichte 8,26‑39 wird das anschaulich erzählt. Der äthiopische Finanzminister studiert die Schrift des Propheten Jesaja, versteht aber nicht, worum es geht. Philippus kann es ihm verdeutlichen. Der Politiker zieht die Konsequenz daraus und lässt sich taufen. Doch das ist nur der eine Schritt. Der andere: »Er zog seine Straße fröhlich«, den Blick nach vorne gerichtet, das Alte hinter sich lassend. Hier gilt: Nicht schon der Weg ist das Ziel. Viel­mehr: Ohne Ziel vor Augen gibt es keinen Weg. Wer zurücksieht, kann nicht in der Spur bleiben, kommt vom Weg ab. Ein bisschen kann man sich nicht entscheiden. Entweder ‑ oder. Gott hat sich für uns entschieden. Warum sollten wir uns nicht für ihn entscheiden?

Das Zitat der Woche

Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld.

Paul Getty (1892-1976), amerikan. Ölmilliardär

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